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Gichtanfall: Gicht-Therapie bei Finger-, Knie-, Zehen- und Schulter-Schmerzen

Frau mit Sandkissen im Nacken Ein Gichtanfall ist äußerst unangenehm: Überfallartig auftretende Schmerzen in Finger- , Knie-, Zehen- und Schultergelenken – oft in der Nacht oder in den Morgenstunden.

Der typische Patent ist meist männlich und zwischen 40 und 60 Jahre alt.

Ein Gichtanfall ist oft Vorbote einer chronischen Gicht-Erkrankung. Das mögliche Endresultat: Zerstörung der Gelenke und Nierenversagen.

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Die Ursachen: Chronische Gicht und Gichtanfall

  1. Zu viel Alkohol, Diabetes, hoher Blutzuckerspiegel und Bluthochdruck. Die Folge: Nierenfunktionsstörung oder Nierenschaden
  2. Die Niere filtert die Harnsäure nicht mehr vollständig aus dem Blut.
  3. Harnsäurekristalle lagern sich dann an den Finger- , Knie- , Zehen- und Schultergelenken ab und zerstören sie. Dies ist mit starken Gelenksschmerzen verbunden.

Symptome von Gicht

Es beginnt meist mit einem Gichtanfall. Die typischen Symptome sind:

  • Plötzlich auftretende Gelenksschmerzen in Finger, Knie, Zehen und Schulter
  • Starke Gelenksschmerzen: Oft in der Nacht und den Morgenstunden
  • Knie- , Finger- , Zehen- und Schultergelenke mit Schwellungen, Rötungen, Überwärmungen
  • Erhöhte Temperatur und Fieber
  • Schmerzen bei Berührung der Finger- , Knie- , Zehen- und Schulter-Gelenke
  • Auslöser: Stress, Fastenkuren, Wetterwechsel, hoher Alkohol-Konsum

Nach einigen Tagen ist der Gichtanfall vorüber. Die Gefahr: Bei häufigen Gichtanfällen kann sich eine chronische Gicht entwickeln. Die Symptome und Folgen einer chronischen Gicht-Erkrankung sind:

  • Häufige Gelenksschmerzen in Finger, Knie, Schulter und Zehen
  • Gelenke versteifen und werden unbeweglicher
  • Gelenke verformen sich zunehmend
  • Harnsäurekristalle lagern sich an Gelenken ab. Die Folge: Zerstörung der Gelenke
  • Bildung von Nierensteine
  • Im Extremfall: Nierenversagen

Vorbeugung und Therapie bei Gicht

  • Purinarme Ernährung und Gicht-Diät: Fleisch und Wurst (insbesondere Innereien + rotes Fleisch), Alkohol, Hülsenfrüchte und Ölsardinen vermeiden. Obst, Gemüse, Getreideprodukte und Milchprodukte sind unbedenklich.
  • Natron-Therapie: Einnahme von Natron um Harnsäure im Körper zu neutralisieren: Erhältlich in Drogerien oder Apotheken (Markenname: Kaisers Natron)
  • Risikofaktoren: Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck und Alkoholismus vermeiden
  • Akupunktur & TCM: Behandlung durch einen qualifizierten Arzt mit Akupunktur-Diplom (DÄGfA): Zur Akupunktur-Ärzte suche (Öffnet neues Fenster)
  • Klassische Homöopathie: Behandlung durch einen qualifizierten Arzt mit Homöopathie-Diplom (DZVhÄ): Zur Homöopathie-Ärzte suche (Öffnet neues Fenster)
  • Medikamente: Um Schmerzen zu lindern, Entzündungen zu hemmen, Harnsäureausscheidung zu fördern
  • Kälte-Therapie: Gelenke ruhigstellen und kühlen (z.B. mit Sandkissen)

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